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Kuriose Steuern in der Geschichte: WSB über die „Spatzensteuer“
Einige kuriose Steuerarten haben wir schon vorgestellt. Aber vermutlich hatte noch keine Story so viele Twists wie die von der „Spatzensteuer“! Neugierig geworden? 😉
Wir reisen zurück in das Deutschland im 18. Jahrhundert.
Vom württembergischen Herzog Karl Eugen ist überliefert, dass er im Jahr 1789 stolze 12 Kreuzer Spatzensteuer von seinen Untertanen verlangte. Diese konnten der Abgabe nur entgehen, indem sie ein Dutzend Sperlinge fingen und lebendig bei dem zuständigen Amt ablieferten.
Der württembergische Herzog und viele andere Regenten dieser Zeit verfolgten mit der Spatzensteuer nämlich ein bestimmtes Ziel.
Twist 1
Je weniger Spatzen frei umherflogen, desto weniger konnten sie vom Getreide der Bauern naschen. Das sollte aber beileibe nicht dem Wohl der Letzteren dienen. Denn je mehr Getreide auf den Feldern übrigblieb, desto höher fiel der zu entrichtende Zehnt aus, also die Abgabe der Bauern an die Herren.
Klingt einleuchtend, nicht wahr?
Twist 2
So einleuchtend, dass die findigen Bürger im 18. Jahrhundert sogar dazu übergingen, selbst Sperlinge zu züchten!
Clever, oder? 😉 Mit Spatzen gibt sich der Fiskus heute nicht mehr zufrieden.
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